Angetrieben von der Leidenschaft für Kammermusik, sind die Musikerinnen des Trio Sōra, die eine lange Freundschaft am Pariser Konservatorium (CNSMDP) verbindet, voller Energie und mit großem Enthusiasmus in ihre Karriere gestartet. Ihr Elan spiegelt sich in der Bedeutung des indianischen Namens Sōra für ihr Trio wider: « ein Vogel, der singt, wenn er zu fliegen beginnt ». Das Trio Sōra hebt sich auf der Bühne durch eine unglaubliche Osmose zwischen den drei Musikerinnen und eine seltene musikalische Feinfühligkeit ab, eine Folge des kulturellen Erbes, das jede von ihnen in sich trägt — aus Lettland, Italien, dem Baskenland und Frankreich.

Das Trio Sōra ist Preisträger diverser internationaler Wettbewerbe sowohl in Frankreich, als auch im Ausland, und hat erst kürzlich den Parkhouse Award in London gewonnen. Es wurde zur Akademie des Festival International d’Art Lyrique d’Aix-en-Provence eingeladen, wo es HSBC-Preisträger 2017 geworden ist, und hatte auch die Möglichkeit, zusammen mit Tabea Zimmermann zu musizieren. Als Gäste großer Bühnen wie der Philharmonie von Paris oder der Wigmore Hall in London ist das Trio sowohl in Frankreich als auch im Ausland zu sehen, vor allem in der Schweiz, in England, in Finnland, in Belgien und in Lettland und bei Festivals wie dem Kuhmo Chamber Music Festival in Finnland, bei La Folle Journée in Nantes oder beim La Roque d’Anthéron Piano Festival.

Darauf bedacht, sich kontinuierlich zu perfektionieren, arbeitet das Trio Sōra mit Mathieu Herzog und mit mehreren Institutionen zusammen, wie in der Chapelle Musicale Reine Elisabeth mit dem Artemis Quartett und Miguel Da Silva, oder am CNSMDP mit Claire Désert. Die Musikerinnen konnten von den Ratschlägen großer Meister wie Menahem Pressler, dem Quator Ebène, dem Quator Danel, Eberhard Feltz und Gary Hoffman profitieren.

Das Trio Sōra ist Residenzensemble der Singer-Polignac-Stiftung und des ProQuartet-CEMC sowie Mitglied der European Chamber Music Academy (ECMA).

Das Trio ist Preisträger der Fondation Safran pour la Musique, und wird ebenso unterstützt von Adami, der Fondation Meyer, der InBev-Baillet-Latour-Stiftung  und der Stadt Saint-Denis. Die Geigerin Magdalena Geka spielt eine Geige von Camillus Camilli aus dem Jahre 1737, die ihr großzügiger Weise von der Chapelle Musical Reine Elisabeth zur Verfügung gestellt wird.

Magdalēna Geka

Die Violonistin Magdalēna Geka (geb. 1992 in Lettland) ist eines der vielversprechendsten jungen musikalischen Talente ihres Landes. Nach ihrem vielgelobten Debüt beim Lettischen Staatssymphonieorchester, bei dem sie kurzfristig den Part des Solisten übernommen hat, wurde sie als „Junger Künstler des Jahres“ für den Großen Musikpreis Lettlands 2014 nominiert.
Als Preisträgerin von zahlreichen Wettbewerben tritt sie regelmäßig mit wechselnden Orchestern in Lettland, Frankreich, Deutschland und der Ukraine auf und hat Konzerte in den meisten europäischen Ländern sowie Israel gegeben.

Magdalēnas Leidenschaft gilt der Kammermusik: Zwei Kammermusikfestivals in Lettland gehen auf ihre Organisation zurück. Aufgetreten ist Magdalēna unter anderem beim Kuhmo Chamber Music Festival, bei Musique de Chambre de Giverny in der Normandie, beim Open Strings Chamber Music Fest in Dänemark sowie mit der Kremerata Baltica 2014 und 2015. Magdalēna interessiert ins besonders für kontemporäre Musik und hat mehr als 20 Stücke für Solovioline oder Violine mit Elektronik sowie Kammermusikstücke uraufgeführt.

Magdalēna spielt eine Geige von Camillus Camilli aus dem Jahre 1737, die ihr großzügiger Weise von der Chapelle Musical Reine Elisabeth zur Verfügung gestellt wird.

Pauline Chenais

Im Alter von drei Jahren hat Pauline begonnen, Klavier zu spielen und seit Kindertagen an ist die Musik ihre Leidenschaft. Nachdem sie in ihrer Heimatstadt Tours studiert hatte und als Preisträgerin der internationalen Wettbewerbe in Lagny-sur-Marne, Flame und Brest ausgezeichnet wurde, wurde sie 2011 am Pariser Konservatorium aufgenommen wo sie unter Denis Pascal studiert und ihren Masterabschluss im Juni 2016 erlangt hat. Als Erasmusstudentin hat sie 2014/2015 bei Jacques Rouvier am Mozarteum in Salzburg studiert.

Pauline ist bei Festivals für junge Talente in Saint-Germain en Laye, Paris, Chartres, sowie in den Abteien Clarté Dieu und Seuilly aufgetreten.

Ebenfalls hatte sie die Möglichkeit, im Arts Center of Orford in Kanada, beim Salzburger Kammermusikfestival, sowie beim prestigeträchtigen  City of London Festival aufzutreten.

2014 hat sie gemeinsam mit dem Ensemble Cartésixte das Klavierkonzert von Schumann unter der Leitung von Simon Proust aufgeführt.

Sie hatte das Privileg, an Meisterkursen mit unter anderem Clemens Hagen, Rainer Schmidt (Hagen Quartett), Zlata Chochieva und Romano Pallottini teilzunehmen.

Angèle Legasa

Angèle Legasa ist ausgezeichnet als Preisträgerin der Wettbewerbe FLAME und Vatelot/Rampal, sowie als Semifinalistin in Wettbewerben für Brahms und Lutoslawski. Als eklektische Musikerin ist sie parallel aktiv als Solistin auf Festivals in Beauvais, Paris und in der Normandie, als Kammermusikerin (La Roque d’Anthéron, Les vacances de Monsieur Haydn, Voûtes Célestes Festival) sowie als Orchestermusikerin (Orchestre d’Auvergne, Orchestre National de Lille, Orchestre Sostenuto, Orchestre de Chambre de la Nouvelle Europe, Orchestre Pau Pays de Bearn…).

Ihren Masterabschluss hat sie am Pariser Konservatorium in der Klasse von Jérôme Pernoo im Mai 2016 erhalten. Sie hat ein Jahr als Erasmusstudentin in Leipzig verbracht, mit Peter Bruns als Professor. Ebenfalls sie die Möglichkeit, mit einigen der herausragendsten Cellisten zu arbeiten, wie etwa Gary Hoffman, Phillippe Muller, Roland Pidoux oder Xavier Philips.